
Die gesellschaftliche Debatte um die Klimakrise bleibt nach meiner Erfahrung oft auf der Symptomebene und wird als ein rein technisches Problem diskutiert. Und ja, die Erde erwärmt sich durch die menschengemachten Treibhausgasemissionen, also die Nutzung von fossilen Energieträgern zur Deckung unseres Energiebedarfs. Und dennoch ist das nur ein Symptom eines viel größeren Problems: Unsere Gesellschaft lebt weitestgehend, als ob wir die Kröne der Schöpfung sind und uns an den Ressourcen dieser Erde beliebig bedienen können (Ego-System). Wir spielen also ein Win-Lose Game mit der Erde, bei dem wir gewinnen und die Erde, die Natur, die Ökosysteme verlieren. Dabei spüren wir in vielen Bereichen, dass wir nicht ewig so weiter machen können: Erderhitzung, Artensterben, Umweltverschmutzung, Ressourcenübernutzung, der wachsende Unterschied zwischen Arm und Reich innerhalb der Länder aber auch zwischen globalen Norden und Süden sind alles Symptome dieses Problems. Von daher ist die Wurzel all dieser Probleme ein Werteproblem in unserer Gesellschaft, dass finde ich sehr gut von der Grafik oben veranschaulicht wird.
Wir Menschen leben in einem sehr vernetzten Ökosystem, indem alle unsere Handlungen einen Einfluss auf das ganze System haben und somit auch auf uns. Von daher ist es in unserem Interesse, dass wir einen Wertewandel von Ego-System zum Eco-System machen, um unsere eigenen Lebensgrundlagen zu sichern. Denn es sind nicht nur der Eisbär in der Arktis oder Amazons Regenwald in Gefahr, sondern wenn die Ökosysteme durch Erderhitzung, Umweltverschmutzung und Artensterben zusammenbrechen, kann das auch zu einem Zusammenbruch unserer heutigen Zivilisation führen. Von daher brauchen wir einen grundlegenden Wertewandel in unserer Gesellschaft. Es gibt schon viele Menschen, Organisationen und Unternehmen, die mit gutem Beispiel vorangehen. Mehr dazu findest du hier in diesem Blog-Artikel von mir.
